

Hi ich bin Jessica
Ich begleite Menschen, die viel tragen, viel denken und viel Verantwortung haben und spüren, dass das alte Funktionieren sie nicht mehr weiterbringt.
Ich liebe Vielfalt und sehe mich als Brückenbauerin zwischen innerer Ruhe und klarem Handeln, zwischen Intuition und Logik, zwischen dem, was dich heute ausmacht und dem, was jetzt neu entstehen will.
Schön das du da bist!
Meine Geschichte
In meinem ersten Berufsleben war ich Betriebswirtin. Ein guter Job, Sicherheit, eine klare Karriereplanung.
Zumindest dachte ich das - bis ich schwanger wurde und sehr direkt zu spüren bekam, wie wenig Raum Frauen mit Familie in diesem Umfeld hatten. Es wurde deutlich gezeigt, dass meine berufliche Zukunft wie ich sie mir vorgestellt hatte damit beendet sei.
Dieser Moment hat mich getroffen und ernüchtert. Mir wurde klar, dass ich in einem Arbeitsmodell unterwegs war, das mit meinem Leben wenig zu tun hatte. Und dass ich ein Berufs- und Familienleben brauche, das sich gegenseitig trägt, statt sich auszuschließen. Ich wollte arbeiten und leben auf eine Weise, die zu mir passt:
mit meiner Art zu denken, Verantwortung zu tragen und mein Leben bewusst zu gestalten.

So fand ich den Mut, etwas Neues zu wagen
Nach der Elternzeit bin ich nicht zurück in meinen alten Job. Obwohl mir dieser Schritt Angst machte.
Stattdessen habe ich gemeinsam mit meiner Familie das 200 Jahre alte Elternhaus übernommen, ein Schritt, der gleichzeitig mutig, herausfordernd und voller Möglichkeiten war. Seit Generationen begrüßte meine Familie Feriengäste bei uns im Südschwarzwald. Doch das ehemalige Ferienkonzept passte nicht zu mir, also habe ich es komplett neu gedacht und aufgebaut. Wir haben renoviert, gestaltet, umgebaut – äußerlich und innerlich.
Während dieser Zeit entstand eine klare Vision:
Ein Ort, an dem Menschen ankommen können. Ein Ort, der stärkt, klärt und Orientierung schenkt.
Parallel dazu habe ich begonnen, meinen beruflichen Weg neu auszurichten. Schon lange war mir klar, dass ich als Coach arbeiten möchte, weil mich psychologische Prozesse, innere Entwicklung und klare Strukturarbeit schon immer begleitet haben.
Also ließ ich mich durch ein 2 jähriges Fernstudium zur Personal- und Business-Coachin ausbilden und vertiefte meine Arbeit mit meditativen Tranceprozessen.
Ich habe schnell gemerkt, wie sehr mich diese Form der inneren Arbeit anspricht, weil sie Klarheit schafft, ohne zu überfordern, und Menschen genau dort abholt, wo Worte manchmal nicht reichen. Mit der Zeit habe ich aus all meinen Ausbildungen, Erfahrungen und der Arbeit in den Ferienwohnungen ein eigenes Konzept entwickelt:
Auszeiten im Südschwarzwald, verbunden mit Coaching, meditativen Tiefenreisen
und der ruhigen Atmosphäre eines Ortes, der trägt und neu ausrichtet
Doch dann kam meine eigene Krise:
Trotz Ausbildung, Vision und allem, was ich aufgebaut hatte, kam ich an einen Punkt, an dem nichts mehr lief und an dem ich nicht mehr weiterwußte. Einerseits versuchte ich allem gerecht zu werden – Mutter, Partnerin, Gatgeberin, Begleiterin, Unternehmerin. Andererseits war ich in ständigen Zweifeln darüber, ob mein Weg wirklich der Richtige war. Gerade dann, wenn es mal nicht so rund lief.
Ich fühlte mich festgefahren und erschöpft. Mein System war überlastet, ich war angespannt und innerlich weit entfernt von mir selbst – auch wenn medizinisch alles in Ordnung war.
In dieser Zeit habe ich vieles ausprobiert, was vermeintlich helfen sollte:
verschiedene Coachings, spirituelle Begleitungen, Methoden, Routinen, Strategien. Doch statt bei mir anzukommen, führte es mich immer weiter von mir weg. Manches nahm kurzfristig Druck, aber nichts brachte mich wirklich weiter. Je mehr ich „richtig“ machen wollte, desto unzufriedener wurde ich.
Diese Phase hat mir etwas Wichtiges gezeigt:
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Veränderung entsteht nur, wenn wir an den Ursachen arbeiten, nicht an den Symptomen.
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Schwere Zeiten gehören zum Leben dazu - und es braucht Gelassenheit, sie auszuhalten, ohne sich selbst zu verlieren.
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Mitgefühl für sich selbst aber auch für andere ist kein Luxus, sondern eine Grundlage. Niemand geht immer geradeaus.
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Es geht nicht darum, sich ständig zu optimieren. Sondern darum, sich selbst zu verstehen und sich zu vertrauen.
In einer Branche, die oft vermittelt, man müsse nur mehr an sich arbeiten, um „funktionieren“ zu können, oder den Leuten vorgegeben wird, welches Denken jetzt das richtige ist, ist mir klar geworden, dass mein Weg ein anderer ist:
Ich möchte Menschen nicht verändern, sondern zu sich zurückführen. Nicht von außen, sondern von innen heraus. Damit sie spüren: Ich darf so sein, wie ich bin. Und genau damit kann ich etwas bewirken.
Diese Erkenntnisse prägen heute meine gesamte Arbeit:
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meditative Tiefenarbeit
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nervensystemorientierte Begleitung
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psychologische Klarheit
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strukturierte Prozessführung
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und einen Ort, der Ruhe schenkt
Ich begleite Menschen, die viel tragen, viel denken und Verantwortung haben - und spüren, dass es gerade nicht mehr funktioniert, ohne schon etwas Neues erkennen zu können. Die nicht mehr weiterwissen.
Gemeinsam schaffen wir Orientierung, innere Ruhe und einen Weg, der stimmig ist, klar und aus dir heraus entsteht.
Und mein Elternhaus?
Es ist heute genau der Ort geworden, den ich damals gebraucht hätte:
Ein ruhiger, tragender Raum, der Abstand vom Alltag schafft und genug Stille bietet, um wieder bei sich anzukommen.
Ein Ort, an dem nichts erklärt werden muss und Gedanken langsamer werden dürfen.
Hier geht es nicht um Leistung, sondern um Orientierung, innere Klarheit und das Gefühl, wieder Zugriff auf sich selbst zu haben.
Für viele fällt hier zum ersten Mal der Druck ab: Verantwortung, Erwartungen, der eigene Anspruch.
Und genau dadurch entsteht Raum für das, was wirklich wichtig ist: Zeit für das eigene Leben. Und den Mut, wieder ins Handeln zu kommen.
Ich habe diesen Ort nicht nur geschaffen, sondern selbst gebraucht. Und vielleicht ist er genau deshalb heute so ehrlich, so ruhig und so tragend.



